Die IK II durfte als erste Schülergruppe der ORS an dem ganztägigen Projekt „Mut und Miteinander“ teilnehmen. Dieses Projekt wird durch die Techniker Krankenkasse und der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück gefördert und bildet neben der Arbeit der Schülercoaches (Jg. 9) und dem Zivilcourageprojekt (Jg. 5) einen weiteren Baustein der Gewaltprävention im Rahmen der guten gesunden Schule. Dazu waren Frau Sibylle Rosenberger als Konflikttrainerin und der Liedermacher Hans-Martin Prolingheuer in unserer Schule, um mit den 15 internationalen Schülerinnen und Schülern und deren Lehrerinnen Frau Heitmann und Frau Schüngel gemeinsam zu arbeiten. In einem interaktiven Musik-Figurentheater kämpften drei Farben gegeneinander, bis am Ende aus „einsam“ und „gemein“ ein „Gemeinsam“ wurde. Für alle wurde deutlich, dass ein buntes Miteinander ohne Ausgrenzung oder Konkurrenz Vorteile bringt und alle glücklicher macht.

Ziel des Projektes ist eine Stärkung des Selbstwertgefühls: die Schülerinnen und Schüler sollen die Erfahrung machen, dass man auch ohne Gewalt stark sein kann. Dabei nimmt Frau Rosenberger insbesondere auf mögliche Erfahrungen aus der Vergangenheit der Kinder Rücksicht.

Zur Stärkung der Klassengemeinschaft wurden auch kooperative Spiele eingesetzt, bei denen viel gelacht wurde. In einer Abschlussrunde waren die Schülerinnen und Schüler sich einig: „Wir hatten viel Zeit zum Reden“. Und Alessandro meinte: „Dies war der beste Tag in meiner Schulzeit“.

Die Organisatorinnen Frau Langner und Frau Plaß können dem nur zustimmen und sind der Meinung, dass sich die IK I schon jetzt auf das Projekt „Mut und Miteinander“ im nächsten Jahr freuen darf.