Am 14.05.2019 startete an der Osterrath-Realschule das Projekt „Toter Winkel“ mit allen 7. Klassen.
Herr Hüske, Polizeioberkommissar der Kreispolizei Gütersloh, gab zunächst jeder Klasse einen kurzen theoretischen Einblick in die Gefahren des toten Winkels. Dabei legte er großen Wert darauf, dass die Schülerinnen und Schüler erkennen, dass sie als Teilnehmer im Straßenverkehr eine große Rolle spielen, wenn es darum geht, Unfälle mit großen Fahrzeugen zu vermeiden. Herr Hüske zeigte anhand von Fotos, dass es auch viele Beispiele im Kreis Gütersloh gibt, bei denen Fahrradfahrer durch den toten Winkel von LKW-Fahrern übersehen und lebensgefährlich verletzt wurden.

Nach dieser kurzen Theoriephase folgte die Praxis auf dem Schulhof. Dort wurden die Schüler von Frau Coulthard von der Verkehrswacht Gütersloh und Herrn Rauch von der Fahrschule Reckhenrich mit einem großen LKW erwartet.

Während Frau Coulthard einen Großteil der Klasse rund um den LKW im toten Winkel versteckte, erklärte Herr Rauch direkt im Fahrerhaus einer kleinen Schülergruppe den toten Winkel aus Sicht eines LKW-Fahrers.

Es war eine interessante Erfahrung, dass der tote Winkel für LKW-Fahrer nicht nur Theorie ist, sondern jeden Tag eine große Rolle spielt. Die Schüler wurden sensibilisiert, dass auch sie die Verantwortung dafür tragen, dass sie sich außerhalb des toten Winkels befinden müssen, um nicht in der Gefahrenzone zu stehen. Sie können aktiv mitarbeiten, um vom LKW-Fahrer gesehen zu werden und somit der Gefahr aus dem Weg zu gehen.
Die Schüler legten zusammen mit Coulthard den toten Winkel mit Hilfe einer Plane auf dem Schulhof aus. Für alle war es ein Erlebnis zu erkennen, dass sich ihre ganze Klasse im toten Winkel verstecken konnte.

Wir danken Herrn Hüske, Frau Coulthard und Herrn Rauch, dass sie sich einen ganzen Schultag Zeit genommen haben, um dieses lebenswichtige Projekt unseren Schülern zu erklären und erfahrbar zu machen.